Automatische Eingangsrechnungserfassung

Eingangsrechnungen strukturiert verarbeiten, OCR-KI in der Beta

Eingangsrechnungen erfassen, prüfen und an die Buchhaltung übergeben

Von der eingehenden PDF bis zur Übergabe an die Buchhaltung in einem durchgehenden Prozess. Die OCR-KI-Erkennung befindet sich dabei in der Betaphase. Wie die Anbindung an den Steuerberater konkret funktioniert, zeigt die Seite zur DATEV-Schnittstelle.

OCR-KI-Erkennung (Beta) · E-Rechnung-Parsing · XRechnung / ZUGFeRD · Freigabe-Workflow · DATEV-Übergabe · Archivierung, ausgelegt auf die GoBD-Anforderungen

Beta-FunktionDie OCR-KI-Erkennung steht als Betaversion zur Verfügung. Sie können sie im laufenden Betrieb einsetzen, Erkennungsqualität und Funktionsumfang entwickeln wir weiter.
Prüfung bleibt beim MenschenErkannte Rechnungsdaten werden als Entwurf vorgeschlagen. Jeder Beleg wird fachlich geprüft und freigegeben, bevor er in die Buchhaltung geht.
Monatlich 12 Stunden100 Eingangsrechnungen pro Monat binden bei manueller Bearbeitung bis zu 12 Stunden Backoffice-Zeit, bewertet mit über 5.000 Euro im Jahr.
Formate unterscheidenDas System unterscheidet beim Eingang, ob eine XRechnung, eine ZUGFeRD-Datei oder eine klassische PDF vorliegt, und leitet den Beleg in die passende Verarbeitungsroutine.

Alle Funktionen

Was die Rechnungserfassung in DigiBasiX heute leistet

Jede Funktion ist Teil eines durchgehenden Prozesses, von der eingehenden Rechnung bis zur revisionssicheren Ablage.

Erkennung

OCR-KI-Erkennung für PDF-Rechnungen (Beta)

Eingehende PDF-Rechnungen werden ausgelesen, erkannt werden Rechnungsnummer, Datum, Betrag, Steuersatz und IBAN. Wie gut das gelingt, hängt von Layout und Scan-Qualität ab, in der Betaphase sind unvollständige Ergebnisse möglich. Belege mit unbekanntem Format oder schlechter Scan-Qualität landen zur manuellen Prüfung in einer Ausnahmewarteschlange, ohne den Gesamtprozess zu blockieren.

Demo ansehen →

E-Rechnung

XRechnung & ZUGFeRD direkt importieren

Strukturierte E-Rechnungen werden ohne OCR direkt aus der XML-Struktur importiert und gegen die EN 16931 validiert. Das System erzeugt unmittelbar einen Buchungsvorschlag, ohne Texterkennung, ohne Fehlertoleranz durch Scan-Qualität.

Demo ansehen →

Freigabe

Prüfung und Freigabe durch einen Menschen

Jede Eingangsrechnung wird fachlich geprüft und von einem Menschen freigegeben. Wer welche Rechnung sehen und freigeben darf, ergibt sich aus den Rollen und Rechten der Dolibarr-Basis. Jede Entscheidung wird mit Zeitstempel und Nutzeridentifikation protokolliert; das System erinnert automatisch bei drohenden Skontofristen.

Demo ansehen →

Buchhaltung

DATEV-Übergabe ohne Doppelpflege

Freigegebene Belege werden mit Belegbild, Buchungsvorschlag und Kostenstelle direkt an DATEV Unternehmen Online übergeben. Der Steuerberater prüft und bucht ab, ohne einen zweiten Erfassungsschritt auf seiner Seite.

Demo ansehen →

Archivierung

Belegablage, ausgelegt auf die GoBD-Anforderungen

Jeder Beleg wird unveränderlich mit Zeitstempel archiviert und ist über Belegnummer, Lieferant oder Datum jederzeit auffindbar. Die vollständige Prüfspur aus Freigaben, Kommentaren und Buchungsstatus bleibt dauerhaft erhalten.

Demo ansehen →

Einrichtung

Prozessanalyse und Inbetriebnahme

Vor der Technik steht die Analyse: DigiBasiX erfasst den bestehenden Prozess, identifiziert Fehlerquellen und konfiguriert den Workflow nach den tatsächlichen Genehmigungsstrukturen. Eine eigene IT-Abteilung ist keine Voraussetzung.

Demo ansehen →

Kosten & Aufwand

Was kostet manuelle Eingangsrechnungserfassung wirklich?

Ein Unternehmen mit 40 Mitarbeitenden erhält im Schnitt 80 bis 150 Eingangsrechnungen pro Monat. Bei realistisch 4 bis 7 Minuten Bearbeitungszeit pro Beleg entstehen monatlich bis zu 12 Stunden Backoffice-Aufwand, bei einem Stundensatz von 35 Euro ergibt das über 5.000 Euro Jahreskosten allein für die reine Erfassung. Hinzu kommen indirekte Kosten: verfallene Skontofristen, Mahngebühren durch übersehene Zahlungsziele und Fehlerkorrekturen bei manuellen Eingaben. Wie viel davon sich einsparen lässt, hängt vom Belegvolumen und von den bestehenden Abläufen ab, das sehen wir uns in der Demo gemeinsam an. Wie DigiBasiX den Rechnungseingang mit der vorbereitenden Buchhaltung verbindet, erläutert die Seite zu Eingangsrechnungen.

Technik erklärt

Was bedeuten OCR, Klassifikation und E-Rechnung-Verarbeitung in der Praxis?

OCR liest eingehende PDF-Rechnungen aus und wandelt sie in maschinenlesbaren Text um, das ist die Eingangsstufe, aber noch kein vollständiger Prozess. Die Klassifikation ordnet den erkannten Beleg anhand von Regeln oder gelernten Mustern zu: Lieferant, Kostenstelle, Bestellbezug. Erst die Verarbeitungsstufe (Freigabe anstoßen, Buchungsvorschlag erstellen, Fälligkeitsdatum setzen) macht aus einem ausgelesenen Beleg einen verarbeiteten. Bei E-Rechnungen nach XRechnung– oder ZUGFeRD-Standard entfällt die OCR-Stufe vollständig, weil die Daten bereits strukturiert als XML vorliegen. Erst wenn alle drei Stufen greifen, verkürzt sich die Bearbeitungszeit pro Beleg spürbar. Die OCR-Stufe ist derzeit als Beta im Einsatz.

FAQ

Häufige Fragen zur automatischen Eingangsrechnungserfassung

Was bedeutet es, dass die OCR-Erkennung eine Beta-Funktion ist?

Die KI-gestützte Belegerkennung ist verfügbar, steckt aber noch in der Erprobung. Sie können sie im Tagesgeschäft einsetzen, sollten die erkannten Felder aber grundsätzlich kontrollieren, bevor Sie einen Beleg freigeben. Wie zuverlässig die Erkennung arbeitet, hängt von Layout und Scan-Qualität ab und entwickelt sich mit jeder Version weiter. Der Freigabe- und Übergabeprozess selbst ist davon unabhängig und im Regelbetrieb nutzbar.

Funktioniert die Automatisierung auch bei sehr unterschiedlichen Rechnungsformaten verschiedener Lieferanten?

Für bekannte Lieferanten werden Erkennungsregeln hinterlegt, die bei Bedarf angepasst werden. Neue Lieferanten oder ungewöhnliche Layouts landen zunächst in der Ausnahmewarteschlange und werden nach einmaliger manueller Prüfung als Vorlage gespeichert.

Müssen wir seit 2025 zwingend E-Rechnungen empfangen können?

Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen im Sinne der EN 16931 empfangen können, das Senden ist stufenweise bis 2028 verpflichtend. DigiBasiX verarbeitet XRechnung und ZUGFeRD direkt ab Eingang, ohne zusätzliche Konvertierungsschritte.

Wie läuft die Übergabe an unseren Steuerberater, der mit DATEV arbeitet?

Freigegebene Belege werden mit Belegbild und strukturierten Buchungsfeldern direkt an DATEV Unternehmen Online übergeben. Der Steuerberater prüft und bucht ab, ohne dass er Daten erneut erfassen muss.

Ist eine eigene IT-Abteilung für die Einrichtung notwendig?

Nein. DigiBasiX übernimmt Einrichtung des Eingangskanals, OCR-Konfiguration und Freigabe-Workflow vollständig, notwendig ist lediglich Zugang zur genutzten E-Mail-Adresse und eine kurze Abstimmung mit dem Steuerberater für die DATEV-Anbindung.

Bereit?

Sehen Sie, was in Ihrem Rechnungseingang automatisierbar ist.

In einer 30-minütigen Demo analysieren wir gemeinsam den aktuellen Prozess und zeigen eine konkrete Lösung für Ihr Rechnungsvolumen.